Studie von akademischen Testfällen

Die Entstehung von Schall erfolgt auf verschiedenen, komplexen Arten. Um das Verständnis darüber zu verbessern werden sogenannte akademische Testfälle intensiv untersucht. Unter anderem wird die Umströmung von einzelnen/multiplen Zylinder und vorwärts/rückwärts springenden Stufen betrachtet.

 

Auslegung von Strömungsmaschinen

In Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe B5 „Prozessfluiddynamik und Strömungsmaschinen“ wird über optimale Auslegung von Strömungsmaschinen unter multipler Aerodynamik/Aeroakustik Vorgaben geforscht.

 

Aeroakustik von Tragflächen

Tragflächen werden getrennt von anderen akademischen Testfällen betrachtet. Bekannte Schallmechanismen wie Vorder- und Hinterkantenschall werden weiter untersucht, parallel zu komplexeren Schallphänomenen wie Tollmien-Schlichting Instabilitäten oder Spaltwirbelschall.

 

Modellierung von aeroakustischen Größen mit Hilfe stationärer numerischer Simulationen

Selbst wenn die Rechnerleistung stetig wächst, fällt es der Industrie noch sehr schwer, instationäre Simulationen im Rahmen bestehender Entwicklungszyklen zu betrachten, was aber für strömungsakustische Zwecke erforderlich ist. Dafür wird versucht, die benötigten instationären Größen mit Hilfe von RANS Simulationen zu Modellieren. 

 

Thermodynamische Techniken zur Geräuschminimierung

Unter diesen Namen wird der Einsatz von externen Energiequellen zu Geräuschsminderungszwecken verstanden. Beispiele dieser Energiequelle sind Temperaturquellen (Heizung/Kühlung) sowie elektrische Energie (Erzeugung von Plasma).

 

Geräuschsminderungs- und Tarnkappentechnik aus der Tierwelt

Die Studie der Tierwelt vermittelt vielfältige Informationen über Strategien zur Reduktion von Schallemission und bildet eine reiche Inspirationsquelle. Dieses Thema wird in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe B4 „Numerische Strömungsmechanik“ untersucht.

 

Entwicklung fortgeschrittener Signalverfahrungstechniken

Bei unseren aeroakustischen Studien werden hauptsächlich turbulente Strömungen betrachtet. Diese Strömungen lassen sich durch die Entstehung, Konvektion und Zerstörung von Strukturen kleiner Skalen beschreiben. Diese sogenannten intermittenten Phänomene erfolgen in sehr begrenzten Zeitbereichen, was hierfür spezielle Signalverfahrenstechniken erforderen. In der Forschungsgruppe „Fluid Akustik“ werden existierende auf Wavelet basierende Techniken weiter entwickelt. Zyklostationäre Techniken werden ebenfalls eingesetzt.